Die Pferde-Osteopathen – Blutegeltherapie2018-10-11T17:34:22+00:00

Blutegeltherapie

450 Millionen Jahre alte Helfer im Einsatz für die Pferdegesundheit.

Die Blutegel haben durch einen Trick diese lange Zeit überlebt, denn sie nehmen nicht nur, sondern geben Ihren „Opfern“ sehr viel zurück, indem sie die Gesundheit der Wirtstiere verbessern. Sie sorgen dafür, dass Ihre Nahrungsquelle nicht versiegt. Sie sind also keine Schmarotzer sondern Symbionten.

Die Medizinische-Blutegeltherapie beim Menschen ist eine traditionelle und anerkannte, durch zahlreiche Studien belegte Heilmethode. Auch in der Tiermedizin gewinnt sie immer mehr an Bedeutung. Seit der 12. Novelle des Arzneimittelgesetzes im Jahre 2004 ist der Blutegel eindeutig als Arzneimittel eingestuft, und unterliegt so den gleichen Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit, die an alle zulassungspflichtigen Arzneimittel gestellt werden.

Im Speichel der Blutegel, der während des „Saugvorgangs“ in die Bisswunde abgegeben wird, befinden sich verschiedene medizinisch hochwirksame Substanzen. Diese fördern nachhaltig die lokale Durchblutung und den Stoffwechsel der Zellen durch sog. Blutgerinnungshemmer. Sie wirkten auch leicht antibiotisch, zugleich entzündungshemmend, teilweise wachstumsfördernd und schmerzlindernd. Sie können bei akuten, aber auch bei chronischen Erkrankungen neue Chancen auf Linderung und Heilung eröffnen.

Eine typische Blutegel-Behandlung dauert zwischen 60 und 120 Minuten. Je nach Indikation ist oft schon eine einmalige Behandlung ausreichend. Der Egelbiss ist weitgehend schmerzfrei und wird von den Pferden meist gut toleriert.

Die heilende Wirkung kann oft in unterschiedlichen Zeitabständen, manchmal aber auch unmittelbar im Anschluss an die Behandlung auftreten und hält häufig über Monate.

Bei folgenden Indikationen können Blutegel helfen:

  • Arthritis/Arthrose (z.B. Schale, Spat)
  • Huferkrankungen (z.B. Rehe, Hufkrebs, Hornfäule)
  • Erkrankungen des Bänder- und Sehnenapparates (z.B. Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Fesselträgerentzündung, Kniebandreizung, Unterstützungsbandreizung etc.)
  • Gallen (z.B. Beingallen, Piephacke, Nackenbeule)
  • Hufrollenproblematiken
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Ataxien, Nervenentzündungen
  • Muskelproblematiken (z. B. Verspannungen, Kreuzverschlag, Atrophien)
  • Wundheilungsstörungen (auch Druckstellen, Mauke, Ekzem, Hornhautverletzungen)
  • Narbenproblematiken
  • Hämatomen
  • Venenerkrankungen
  • Ödemen
  • zur Operationsnachsorge

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